26.04.2014 // Schönheit

Wenn unsere ratio heute immer noch und sogar verstärkt darum ringt, Schönheit zu einer Frage unseres Geschmacks zu machen, sie vollends dem Urteil zu unterwerfen, darüber jegliche emotionale Berührung zu relativieren und sie schließlich sogar als vollkommen beliebig oder unerheblich einzustufen, dann wenden wir uns von der intuitiven Wahrnehmung eines kosmischen Ordnungsprinzips ab, um uns in Verstandesgründen eine Wirklichkeit zweiter, ...

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25.04.2014 // Eigenes und Fremdes

Eingebettet und wirkend in einem Fluidum aus Veränderung erwachsener Bewegung, bleibt jede Existenz ein Pool von sich wandelnden Erscheinungsmöglichkeiten aus der Menge der Variablen, die den körperlichen und geistigen Gestaltkräften zur Formung des Lebens offen stehen. Insofern bleibt jede Grenzziehung zwischen nah und fern, gleich und anders, `eigen´ und `fremd´ wesentlich eine Frage der Bewegungsgeschwindigkeit, mit der unsere Interessen und ...

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24.04.2014 // Entfremdung

Auch wenn Menschwerden nur über die sprachfähige Gemeinschaft angestoßen und erhalten wird, so entfaltet es sich erst mit dem Grad der Individualisierung zur vollen Blüte, indem die Erfahrung des Eigenen zur Eintrittskarte zum Selbst werden kann. In der Wahrnehmung des Selbstgeschehens bilden die aufmerksamen Sinne daraufhin das wahre Menschwerden heraus und definieren es als Wesensart des Handelns aus Wahlfreiheit. Im ...

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